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BeitragVerfasst: So 17. Jan 2016, 13:35 
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Registriert: Mo 30. Aug 2010, 16:01
Beiträge: 3855
Ich glaube, hier ist sehr viel Diskussionsbedarf. Das gebührenfinanzierte öffentl.-rechl. Fernsehen samt Rundfunkstationen wird von neun sog. "Rundfunkanstalten" betrieben. Ich habe nicht nachgezählt, wieviele Fernsehkanäle es sind. Die Rundfunkstationen, ich glaube es sind so um die 60 in Deutschland sind kaum zu durchschauen. Braucht man so einen, auch personellen, Aufwand? Werden Synergieeffekte nicht ausgenutzt? Obwohl man alle online oder sonstwie sehen und hören kann? Neben weiteren Gebührenerhöhungen nimmt man auch noch selbstverständlich in Anspruch, Werbeeinnahmen zu generieren. Gräbt so den Privatsendern einen Teil ihrer (möglichen) Einnahmen ab.

Bei der BBC in England gibt es keine Werbefinanzierung. Dass da schludrig mit den Gebühren umgegangen wird, beweist diese Seite.
http://diepresse.com/home/kultur/medien ... -die-Krise
Aber das ist eine andere Geschichte, hier haben offenbar die Aufsichtsorgane versagt. Jedenfalls kommt unsere Öffentlich-Rechtlichen an Ideen, Qualität und Pünktlichkeit der einzelnen Sendungen lange nicht heran.

Ein paar Beispiele hierzulande:
Da werden die "wunderschönen" sog. Volksmusiksendungen mit über drei Stunden angesetzt und oft noch länger überzogen. Bei Talkshows hat man das Gefühl, es geht die Welt unter, wenn ein paar Minuten überzogen wird, weil sonst der Markus Lanz böse ist (obwohl die Sendung schon am Nachmittag aufgezeichnet wird!). Wo sind Liveübertragungen von Rocksendungen - nicht nur für junge Leute geeignet - in der ARD oder im ZDF ab 20.15 Uhr?

Spielfilme, Fernsehspiele werden am Ende oft brutal abgeschnitten, sofort Eigenwerbung für kommende Sendungen gemacht, der Abspann ist kaum leserlich.

Es gibt sicher noch vieles zu bemängeln. Jedenfalls meine ich, dass sich das Ö-R-Fernsehen so sehr den Unarten der privaten Konkurrenz angepasst hat, dass ich sie für entbehrlich halte.
Wieso schaut man bei den Ö auf die Quote, wenn ab 20 h sowieso keine Werbung eingesetzt werden darf? Warum schiebt man anspruchsvolle Sendungen zu mitternächtlicher Stunde ins Programm? Schaut so der viel propagierte "Programmauftrag" aus? Warum sind alle paar Tage stundenlange Übertragungen von Fußballspielen, obwohl man Digitalkanäle hat, die praktisch auch jeder sehen kann? Die aber meist überflüssig sind, weil sie fast nur aus Wiederholungen bestehen. Ich höre aber jetzt mal besser auf, möchte ja wissen, wie es euch so geht...

Gerd :shock:


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BeitragVerfasst: So 17. Jan 2016, 14:36 
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Registriert: Fr 28. Okt 2016, 19:02
Beiträge: 8209
Wohnort: Berlin
Ich halte die Einführung des privaten Rundfunks & Fernsehens für einen der größten Fehler der Politik der letzten Jahrzehnte.
Warum ?
Er hat mit zur Verdummung der Bevölkerung und Verflachung des Intellektes geführt.
Es werden in zunehmendem Maße die niedersten Instinkte angesprochen und die einfachsten Lösungen angeboten, die ein Großteil der Menschen auch gerne annimmt.
Sicher, die Hierachien bei den Privaten sind flacher und sie können schneller reagieren, aber hat das irgendwelche Vorteile gebracht ?
Im umgekehrten Falle dauert es unnatürlich lange, bis irgendwelche Projekte bei den Öffentlichen durchgebracht werden, auf soviele Mitsender und was weiß ich muß Rücksicht genommen werden, aber dann passt es.

Nein, ARD & ZDF mit ihren 3. Programmen reichen vollkommen. Sie müßten es nur schaffen, das Programm uhrzeitlich besser gestaffelt über all ihre Formate zu verteilen.
Denn...., die besten Dokus und Magazine laufen zu Uhrzeiten, wo der gemeine Arbeitnehmer schon in der Falle liegt und stundenlange Sportübertragungen können wirklich auch auf anderen Kanälen laufen.


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BeitragVerfasst: So 17. Jan 2016, 16:02 
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Registriert: So 22. Feb 2015, 11:43
Beiträge: 445
Gutes Thema, das mich allerdings auf die Palme bringt.

Bin weder ein Fan des privaten Rundfunks bzw. der Privatmedien, wegen eindeutiger Konzerninteressen, noch ein Fan des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wie er sich hierzulande präsentiert (politisch viel zu stark gefärbt/gesteuert und Propagandamaschine). Dass ich für diesen Mist - pure EU und NATO Propaganda - auch noch 'ne Zwangsabgabe abdrücken muss, geht mir dabei auch auf den Senkel. Ich bezahle quasi dafür, dass mich die Medien hinters Licht führen.
Nein, danke.

Was ich mir im ÖR Rundfunk ab und zu mal geben kann, sind Kulturbeiträge (wenn nicht politisch gefärbt) oder meinetwegen Tierfilme, Naturfilme. Wird aber seit Jahren weniger. Am ehesten läuft ab und zu mal bei mir der DLF, der allerdings auch an so'nen Reichspropagandasender mit 90% seiner gesendeten Inhalte erinnert.

Ansonsten rauscht das an mir weitestgehend vorbei. Hauptinfoquelle ist bei mir mittlerweile das Internet (dabei größtenteil unabhängige Medienmacher). Für Filme und Serien habe ich ein Prime Abo und 'ne passende TV Box mit dazugehörigen Apps (Netzkino usw.). Reicht mir allemale aus.

_________________
Eigenes Zeugs:

https://soundcloud.com/wellenstrom

& Synthesized Sounds:

https://www.freesound.org/people/reacthor/


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jan 2016, 00:36 
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Registriert: Di 31. Aug 2010, 20:13
Beiträge: 518
Ich muß zugeben, in den letzten Jahren schaue ich wesentlich mehr TV als früher.
Auch fühle ich mich sehr frei in meinen Entscheidungen...ja es stimmt auch die öffentlich rechtlichen schneiden den Abspann nach dem Film radikal weg..aber das ist eher das einzige was mich stört.
Weltspiegel - Tagesschau - Polizeiruf 110 mit Matthias Brandt im ARD, schöner Wochenendausklang.
Unser Samsung Unitymedia Festplattenrekorder unterstützt uns sehr gut beim Fernsehvergnügen. Mit einer TIME-Shifting Funktion sind wir nicht Zeitgebunden.
Ich habe gerade mal unsere aufgenommen Sendungen im Recorder Analysiert.
26 Objekte sind zur Zeit drauf, davon 5 Miniserien, 3 davon in Arte, 1 ARD, 1 Fox.
Filme und Dokus sind: 1. Stelle Arte, 2. ARD, 3. ZDF, dann noch 3 SAT, BR3 und
tatsächlich nur einen Film von privaten (Kinowelt TV) obwohl wir so viele Sender haben. Bin selbst erstaunt. Wobei wir die Sender der RTL Group Grundsätzlich Boykottieren (Man kann die Werbung nicht weiter spulen).
Das gibt auch mein Gefühl wieder, ARD und ARTE sind mir die symphatischsten Sender.
Meine Informationen Politisch/Wirtschaft und soziales hole ich mir aus TV, Internet und echtes gedrucktes (Zeitung/Magazin) heraus, sicher aber nicht aus SAT1 und RTL.
Lieber Mike....schaff Dir so einen Recorder an und Du hast keine Probleme mehr mit späten Sendungen etc. :lol: wie gesagt...ich muß mich nicht über schlechte Programme und falsche Uhrzeiten aufregen...es gibt sehr viele sehenswerte Filme/Dokus, wir müssen eher aufpassen, dass unsere Festplatte nicht zu voll wird (aktuell 82%) und wir schauen uns die Sachen zur richtigen Zeit an. ;)


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jan 2016, 11:26 
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Beiträge: 571
Wir habe gerade kürzlich noch festgestellt, dass wir praktisch nur öffentlich-rechtliche TV-Programme gucken. Inklusive Nachrichten-Berichterstattung, die ich nicht so kritisch sehe wie Wellenstrom. Insofern kämen wir auch gut ohne die "Privaten" aus. ARD, ZDF, die "Dritten", ARTE und 3-Sat haben eigentlich für jeden was dabei.
Was Gerd, Mike und Rolf bemängeln, stimmt natürlich. Z. B. das mit den weggeschnittenen Filmenden, damit bloß keiner umschaltet, ärgert mich auch, aber mal "Hand auf's Herz", wer bleibt den im Kino bis zum Ende des (manchmal ewig langen) Vorspanns sitzen ... ;-).
Und Rolf, ich geb Dir recht : so ein FP-Recorder mit Time-Shift ist die grandioseste Erfindung seit Erfindung des Fernsehens selbst ! :D
Und wenn man mal kurz weggenickt ist und hat was verpasst : einfach das laufende Programm zurücklaufen lassen !!! :-)


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jan 2016, 13:50 
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Beiträge: 3855
Höchst interessante Beiträge! Mir ging es aber besonders um die Qualität beider Medienstränge.

Klar, dass man sich die Sendungen herauspicken und aufnehmen kann, um sie bei passender Gelegenheit sich anzusehen. Hab' ich auch mal gemacht. Das häufte sich so, dass ich mit dem Anschauen gar nicht mehr nachkam. Sendungen auf 3SAT und ARTE sind sicher mit die besten, auch vieles, was in den Dritten Programmen abläuft.

Ich bemängele beim ÖR Fernsehen speziell die immer flachender werdende Kurve durch die "Pilcherisierung" mit immer den gleichen Strukturen (das oft dümmliche Emde ist vorhersehbar), die stundenlangen "Volksmusiksendungen" mit entsprechender "Helenisierung" und die sich manchmal häufenden Fußballübertragungen. Da geht zuweilen ein ganzer Abend drauf - wenn man das sehen möchte. Die Beliebigkeit ist es, die auch den Zuschauerschwund ausmachen kann.

Die Privaten haben wir nun mal. Sie haben zu einer Quotenjagd beigetragen, die die ÖR bei völliger Werbefreiheit einfach nicht bräuchten, will man nicht ständig dem Mainstream-Geschmack des durch die Privaten weitgehend "verdorbenen" Publikums hinterher hecheln. Es geht sicher nicht nur um abgeschnittene Filmenden (wobei es da wunderbar kunstvolle, oft noch musikalische Nachspanne gibt!), auch um mit Getöns eingeblendete Köpfe (z.B. "Hart aber fair") während laufender anderer Sendungen am unteren Rand. Haben auch die Privaten vorgemacht. Also die Qualität zeigt seit vielen Jahren beständig nach unten. Wozu braucht man vor allem in der ARD die diversen Soaps mit tausenden Folgen? Ok, Opium fürs Volk ist wohl nötig, weil man in Ermangelung anderer Interessen danach lechzt. Dann noch die Zwangsabgaben für das ÖR Fernseh- und Rundfunksystem, dem man nicht entgehen kann, auch wenn man keine derartigen Programme ansieht.

Im Prinzip wird sich in der Zukunft das sog. Fernsehen weitgehend im Internet abspielen, da sind wir uns einig. Man pickt sich nach Bedarf die verfügbaren Sendungen heraus oder speichert sie auf der Festplatte.

Ach so, noch was fällt mir ein, das nicht unmittelbar mit dem Thema zu tun hat, mir aber immer wieder auffällt: Bei Livesendungen oder Aufzeichnungen von Veranstaltungen mit Publikum gibt es mir oft unverständliche Regieeinfälle. Da hat ein Sänger gerade einen Song vollendet, das Publikum klatscht. Sofort schaltet die Regie oft unendlich scheinende Sekunden aufs Publikum, zeigt einzelne Gesichter (die wollen sich natürlich ihren Mitmenschen zu Hause zeigen) und manchmal sieht man gerade noch, wie der Künstler die Bühne verlässt. Man sieht also nicht, wie er sich freut usw., wie Blumen überreicht werden oder zumindest nur äußerst knapp.
Wenn man selbst in so einer Veranstaltung sitzt - wer dreht sich um, um die anderen klatschen zu sehen? Ich jedenfalls nicht, weil man ja zur Bühne schaut. Ja, das sind halt so Dinge, die ich halt nicht so recht nachvollziehen kann. Es würde genügen, wenn man z.B. ein kleines "Publikumsfenster" einblenden würde...


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jan 2016, 14:13 
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Das ist, glaube ich, wie mit dem Ei des Kolumbus.
Wer war zuerst da, das unintelektuelle Publikum oder die flachen Sendungen ?
Das Volk bekommt, was es haben will, Frauentausch, Kochsendungen, Talkshows, Miet mich/Verklag mich Sendungen und mehr.
Wenn es für diesen Schwachsinn kein Publikum gäbe, würde es nicht gesendet.
Andere Frage : Die Konzerne, die zu diesen Sendungen ihre Werbung platzieren, wollen die aufgeklärte Menschen ?

Ist mir auch aufgefallen : Abends ab 18.00 läuft auf dem ZDF nur Werbung von der Pharmaindustrie mit darauf abgestimmten Filmen.
Wer war zuerst da, die Ärzte, die Werbung machen wollten und das ZDF um das passende Rahmenprogramm baten oder waren es die Bergdoktor & Co. Serien die nach einer passenden Werbung schrien ??

Toller Thread, Gerd, ist wirklich gut eingeschlagen hier !!!


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jan 2016, 14:57 
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Ich sehe schon, es gibt immer wieder neue Facetten des Themas. Danke Mike! Manches muss einfach mal gesagt werden. Fernsehverweigerer haben es da natürlich einfacher ... 8-)


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jan 2016, 16:02 
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Registriert: Di 31. Aug 2010, 11:05
Beiträge: 1205
Wenngleich es auch bei den privaten Sendern offensichtlich ist, tritt im Allgemeinen eine Verdummung ein, Verdummung durch Sendungen, die Vorurteile bestätigen, die eine Identifikation mit Hauptdarstellungen schnell ermöglichen, das ist leider nicht aufzuhalten.

Richtig, die öffentlich Rechtlichen könnten es aufhalten, doch könnten sie dann noch mithalten?

Ich denke, wie so oft käme ein goldener Mittelweg zum Ansatz.

"Das Volk" will Brot und Spiele, das war schon immer so.
Man will ganz einfach solche Sendungen, wie sie auf RTL & Co. laufen. Das ist dann eben Bild-Zeitungs-Niveau. Doch nimmt man vergleichsweise wirklich dämliche Doku-Soaps und versucht sie, im Niveau zu heben, dann wären die ö.R. gefragt, einzugreifen und die gewünschten Themen auf ein Level zu heben, das Unterhaltung und Information auf ein erträgliches Maß hebt. Hier sehe ich Handlungsbedarf.

Was spricht zum Beispiel dagegen, eine Reportage über das Leben auf dem Lande zu bringen, mit wirklich ernsthaftem Hintergrund, und dieses mit dem Wunsch einzelner Bauern nach einer Partnerin zu koppeln. Geld für Scheunenfeste und Drehbücher könnte man sich dann sparen.....

Nun ja, einfach mal so dahinphilosophiert, aber wenn man sich dem nicht annimmt, was die Masse will, braucht man sich nicht über sinkende Einschaltquoten zu wundern.

Einiges, was in den Privaten läuft, interessiert mich im Grunde nach durchaus, doch bringen mich manche Sendungen, die schlichtweg Fehlinformationen verbreiten, einfach zur Weißglut, vor Allem, wenn diese Informationen von auf der Couch sitzenden Fachleuten verbreitet werden.
Am liebsten möchte ich dann zum Hörer greifen, aber warum aufregen, sage ich mir dann doch lieber...

Ganz besonders trifft das auf Musiksendungen zu, wo man diese Unwissenheit auch noch tatkräftig unterstützt und mehrt. Hier zeigt sich dann offenkundig die völlige Oberflächlichkeit solcher Sendungen. Und genau da sollten die ö.R ansetzen, den Willen des Volkes annehmen, mit fundiertem Wissen untermauerte ähnlich gelagerte Sendungen anbieten und damit wenigstens einen Kompromiss schaffen.

Aber......, nun denn....

Ansonsten muss ich allerdings oft die Programmstruktur der Dritten loben, hier findet oft genug interessante und zielgerichtete Information auf unterhaltendem Niveau statt.
Gut, ansonsten freue ich mich immer auf Sendungen bei ZDF Neo, die oft meine Freude an britischen Krimis/Krimiserien bedienen. Es gibt halt auch (für mich) vieles Positives, in der Regel aber sehr gering bei den Privaten.


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jan 2016, 16:05 
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Beiträge: 3051
Seit der Einführung des Videorecorders sehe ich mir nur das an, was ich sehen will.
Seit ca. 8 Jahren habe ich nun auch einen Festplattenrecorder.
Um aber auf die die ÖR bzw. überhaupt das Fernsehprogramm zu kommen. Ich
denke es liegt weniger an den Sendern, sondern das die großen Künstler fehlen.
Es gibt keine Entertainer mehr wie Kuhlenkampff, Peter Alexander, Harald Junke usw. Am Samstag wird dem Zuschauer ein unglaublicher Flachsinn geboten, etwa wie die Sendung mit der Maus. Pilawa, Hirschausen & Co. sind die Totengräber der Samstagabend Unterhaltung.
Auch Familienserien sind auf der Strecke geblieben. Stattdessen schnallt sich
jede Möchtegern Schauspielerin eine Knarre um und macht auf Kommissarin.
Wie weit das Niveau der Fernsehlandschaft inzwischen gesunken ist, sieht man daran, dass
eine Sendung wie das Dschungel Camp traumhafte Einschaltquoten hat.

Zum Glück gibt es noch die regionalen Sender, die gute Sachen bringen oder
Arte und Phoenix. Und wer es nostalgisch mag, der findet bestimmt bei
ZDE Neo oder Kultur was. ;)


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