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BeitragVerfasst: Sa 30. Jan 2016, 17:08 
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Hatte in 'nem anderen Forum 'ne lange Diskussion, bei der es um die Frage von (christlicher) Ethik (Religion, Spiritualität, Okkultismus im Allgemeinen), geht und inwiefern das mit Fortschritt in Einklang zu bringen ist. Hat mich auch soweit inspiriert, schnell 'nen Song drüber zu machen (satanistischer Raketenpionier aus den USA https://de.wikipedia.org/wiki/John_Whiteside_Parsons
Song: https://soundcloud.com/wellenstrom/come-back-jack

In den USA gibbet ja schon seit vielen Jahren diese Kreationisten- und Intelligent Design Debatte. Genesis kontra Evolution und so...

Eure Meinungen?

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BeitragVerfasst: Sa 30. Jan 2016, 22:40 
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Ich möchte dich bitten, deine Fragestellung etwas zu präzisieren.

Du setzt bei "Ethik" das Wort "christlich" in Klammern davor und u. a. das Wort "Okkultismus" in Klammern dahinter.
Was aber hat Ethik mit Okkultismus zu tun? Ich denke nicht einmal, dass Ethik mit Religion an sich zu tun hat, jedenfalls nicht haben muss.

Echter (Menschheits-)Fortschritt ohne Ethik ist für mich undenkbar, jedenfalls keine schöne Vorstellung.

Was aber hat deine Frage nun genau mit diesem "Crowley-Anhänger" und "Satanisten" zu tun, der offensichtlich eine Zeit lang Freund von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard war?

Für mich erhellt daraus nur, dass einer offensichtlich "den Teufel anbeten" (bzw. in seinem Fall Pan???) und gleichzeitig Raketenforschung betreiben kann...
Eine Frage noch: Warum heißt dein Song "Come back, Jack"? Ist das als eine Art Totenbeschwörung gedacht? :mrgreen:
Leider verstehe ich die Lyrics nicht ganz, kannst du sie mal posten?

Musikalisch klingt es meiner Meinung nach nach frühen 80ern, etwas wie eine Mischung aus Ultravox und Nena-Band zu "Nur geträumt"-Zeiten. (An letzteres fühlte ich mich von der Melodie her sogar ein bisschen erinnert, obwohl dein Lied natürlich düsterer und langsamer ist.)

Falls deine Frage lediglich darin bestand, ob sich Glaube und Wissenschaft vereinen lassen, antworte ich mal vorsichtig mit "im persönlichen Rahmen scheinbar", da es ja z. B. religiöse Wissenschaftler gibt.

Lassen sich aber "religiöse Überlieferungen" 1:1 mit "wissenschaftlichen Erkenntnissen" in Einklang bringen? Wohl kaum. Dazu weichen die unterschiedlichen religiösen Traditionen auch zu stark voneinander ab. Bleibt vermutlich nur noch die Frage, ob die Wissenschaft in totaliter beweisen kann, dass es keine "höhere Macht" oder was auch immer gibt.
Ich halte das für ebenso unwahrscheinlich wie das Gegenteil, den "Gottesbeweis" seitens der diversen Religionen.

LG, Mario.


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BeitragVerfasst: Sa 30. Jan 2016, 23:55 
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Bitte nicht mißverstehen, ( kann in einem Forum ja leider sehr schnell geschehen ! )
das ist bestimmt ein interessantes Thema, ich finde nur, wir sollten unserer Maxime treu bleiben und Religion und Politik aus dem Forum heraushalten.

Aber das ist nur meine Meinung, was meinen die anderen ?


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BeitragVerfasst: Sa 30. Jan 2016, 23:56 
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Archangel hat geschrieben:
Du setzt bei "Ethik" das Wort "christlich" in Klammern davor und u. a. das Wort "Okkultismus" in Klammern dahinter.
Was aber hat Ethik mit Okkultismus zu tun? Ich denke nicht einmal, dass Ethik mit Religion an sich zu tun hat, jedenfalls nicht haben muss.


Jut... dann lege ich mal los.

In der Geschichte der Menschheit gab es nie eine Gesellschaft, die frei von Religion war. Selbst in stark ideologisierten Gesellschaften und Staaten mit sozialistisch bzw. kommunistisch ausgerichteter Ideologie ließ sich religiöses Leben nie komplett verdrängen.
Diese (institutionalisierten) Religionen haben auch immer Normen geschaffen. Diese und die Auseinandersetzung damit fießen/flossen zu einem großen Teil auch in das moralische Handeln ein. Denke daher schon, dass Religioin immer direkt und/oder indirekt Ethik prägt(e).

Zitat:
Echter (Menschheits-)Fortschritt ohne Ethik ist für mich undenkbar, jedenfalls keine schöne Vorstellung.


Jo, jetzt kommt aber die Frage, ob es einen Fortschritt in der Ethik geben kann/geben muss und wie die aussehen könnte.

Zitat:
Was aber hat deine Frage nun genau mit diesem "Crowley-Anhänger" und "Satanisten" zu tun, der offensichtlich eine Zeit lang Freund von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard war?


Jut, du meinst, Ethik bedarf keiner Religion oder entwickelt sich unabhängig von Religion und spirituellen Strömungen usw.
Da ich der Meinung bin, dass Religion (und die Auseinandersetzung damit) Ethik herausbilden kann, gehe ich auch davon aus, dass okkulte Strömungen einen Einfluss darauf haben können.

Zitat:
Falls deine Frage lediglich darin bestand, ob sich Glaube und Wissenschaft vereinen lassen, antworte ich mal vorsichtig mit "im persönlichen Rahmen scheinbar", da es ja z. B. religiöse Wissenschaftler gibt.

Lassen sich aber "religiöse Überlieferungen" 1:1 mit "wissenschaftlichen Erkenntnissen" in Einklang bringen? Wohl kaum. Dazu weichen die unterschiedlichen religiösen Traditionen auch zu stark voneinander ab. Bleibt vermutlich nur noch die Frage, ob die Wissenschaft in totaliter beweisen kann, dass es keine "höhere Macht" oder was auch immer gibt.
Ich halte das für ebenso unwahrscheinlich wie das Gegenteil, den "Gottesbeweis" seitens der diversen Religionen.


Dein Fazit teile ich uneingeschränkt.
Aber die Frage war ja, ob wissenschaftliche Modelle deckungsgleich sein können mit religiösen Auffassungen, Berichten und inwiefern da vielleicht sogar 'ne Deckungsgleichheit partiell besteht, wenn man mal so religiöse Überlieferungen betrachtet.

Beispiele:

Sintfluttheorien (ist zumindest für die Mittelmeeregion mittlerweile für einige Wissenschaftler, Geologen usw. denkbar, dass es hier 'nen historisch korrekteren Kern in der Bibel gibt)

Nephilim in der Bibel - undenkbar, dass es riesenhafte Vormenschen gab?

historische Erignisse, die z.T. belegbar sind

usw.

Bei der NASA z.B. gibt es relativ viele Wissenschaftler in verantwortungsvoller Position, die der Idee von Intelligent Design nahestehen, sie auch propagieren. Es geht also jetzt gar nicht mal (nur) um religiöse Wissenschaftler.

Zum Song: vergiss das, hatte den nur reingepackt, um zu zeigen, dass mich das Thema (in 'nem etwas umfassenderen Umfang allerdings) derzeit beschäftigt.

Ja,
Zitat:
Ist das als eine Art Totenbeschwörung gedacht?

So in etwa.. Aber nicht, weil ich ein spinnerter, durchgeknallter Satanist wäre, sondern, weil ich im Song teilweise die Perspektive eines Kultanhängers einnehme. Der Text entsteht erst nach der Soundgestaltung und der Komposition... passte stimmungsmäßig für mich am besten. Hat nix mit Tabubruch oder 'ner Sympathie für solche Knallköppe zu tun. Es ist nur nicht so mein Dingen, Songs über Cars & Girls zu machen.

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BeitragVerfasst: Sa 30. Jan 2016, 23:58 
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Zitat:
Aber das ist nur meine Meinung, was meinen die anderen ?


Jut, von mir aus... Hatte aber keine spezielle Religion im Auge... ging mehr um 'ne soziologische Betrachtung und darum, wie Wissenschaft und Ethik gesteuert werden.

Aber wenn es ein zu heißes Eisen sein sollte, kann man hier ruhig zu machen.

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BeitragVerfasst: So 31. Jan 2016, 00:35 
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War auch nicht grob gemeint, dazu schätze ich Eure Beiträge zu sehr !!


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BeitragVerfasst: So 31. Jan 2016, 07:33 
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Mike Walker hat geschrieben:
Bitte nicht mißverstehen, ( kann in einem Forum ja leider sehr schnell geschehen ! )
das ist bestimmt ein interessantes Thema, ich finde nur, wir sollten unserer Maxime treu bleiben und Religion und Politik aus dem Forum heraushalten.

Aber das ist nur meine Meinung, was meinen die anderen ?


Bin da ganz deiner Meinung, Mike.

Religion und Politik waren schon immer für Streit unter den Menschen verantwortlich.
Lass uns hier lieber darüber diskutieren, ob Clapton von Hendrix als Gott entthront wurde :mrgreen: bzw. ob er es zu Yardbirds-Zeiten wirklich einst gewesen war. :lol:

@Wellenstrom:

Vielleicht kannst du ja statt dessen auf das Forum verlinken, in dem du deine Frage diskutiert hattest? An sich klingt es ja schon irgendwie interessant, womit du dich da so beschäftigst. Nur finde ich persönlich auch, dass dies hier in allererster Linie ein Musikforum ist und auch bleiben sollte.

Ich hör jetzt ein bisschen King Crimson. "Moonchild" passt gerade, ist ja noch dunkel draußen. 8-)
Soviel zu Aleister Crowleys Einfluss auf SWF-Mitglieder. ;)


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BeitragVerfasst: So 31. Jan 2016, 11:38 
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Wow, hier sind ja Frühaufsteher unterwegs. :o


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BeitragVerfasst: So 31. Jan 2016, 14:10 
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Man könnte sich ja auch über religiöse Musik auslassen ;) . Die hatte auf die Kultur der Menschen weltweit einen größeren Einfluss, als man denkt... Und wie oft hat man derartige Themen in die Pop-Rockmusik adaptiert??? Hier könnte eine Gegenüberstellung interessant werden!
Oh happy day, wenn ich z.B. an Gospelmusik denke 8-) ...


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BeitragVerfasst: So 31. Jan 2016, 15:06 
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Zum Teufel nochmal, keine schlechte Idee.... :mrgreen:


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